Weben ist einfach wunderbar!

Kreativ war ich schon immer. Schon in meiner frühen Jugend kam ich mit dem Weben in Berührung. Meine Mutter webte fleißig in unserem Wohnzimmer und besuchte im Nachbarort einen Webkurs der Volkshochschule, dessen Leitung sie 2016 übernahm. Wie es halt so ist, konnte ich in jungen Jahren noch gar nichts mit dem Hobby meiner Mutter anfangen. Das änderte sich im Jahr 2018, als ich aufgrund einer Erkrankung in eine Reha fuhr und mir meine Mutter ein paar Webbrettchen mitsamt Garn zur Beschäftigung mitgab. Dort brachte ich mir mithilfe von YouTube das Brettchenweben bei. Damit hatte mich das Webvirus infiziert. Ich wurde Teilnehmerin in dem Webkurs und übernahm zwei Jahre später die Leitung. Um ein solides Fundament zu schaffen, begann ich die Ausbildung zur „Textilgestalterin im Handwerk mit Schwerpunkt Weben“ auf dem Werkhof Kukate im Wendland.

Inzwischen besitze ich drei Kontermarsch-Webstühle, zwei Musterwebstühle und mehrere kleinere Webgeräte.

Meine Moerser Webstube befindet sich in vier Räumen bei mir zu Hause und ist sehr gut ausgestattet. Somit habe ich die Möglichkeit, an mehreren Projekten gleichzeitig zu arbeiten. Dabei experimentiere ich gerne mit den Bindungen und Farben der einzelnen Projekte. Außerdem webe ich zum Verkauf und gebe kleinere Webkurse.

Darf ich vorstellen?

Meine Webstühle sind sehr unterschiedlich und haben natürlich alle Namen:

Die Queen

Ein großer und majestätischer Glimakra Standard, der schnell arbeitet, aber durch den Schnellschuss nicht immer leise ist.

Die Queen

 

Lisa

Dieser Nachbau eines Webstuhls der Firma Toika ist elegant und für große Menschen gut geeignet. Er verfügt über ein traumhaftes Webfach.

Lisa

 

Das Hamburger Schätzchen (rechts)

Ein kleiner, transportabler Kontermarsch, auf dem sich wunderbar bis zu einer Breite von 90 cm weben lässt.

Hamburger Schätzchen

 

Birdie

Dieser Tastaturwebstuhl mit vier Schäften ist ideal für Webkurse geeignet.

Birdie

 

Medusa 

hier handelt es sich um einen Musterwebstuhl mit Trittanbindung. Er hat zwölf Schäfte und eignet sich sowohl für die Erstellung von Stoffproben für Kundenaufträge als auch für das Weben von Schals und Schultertüchern.

Medusa